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Q1 Energie AG | Neubau Verwaltung

Als Erweiterung des bestehenden Verwaltungsgebäudes der Q1 AG in der industriell geprägten Umgebung verkörpert der Neubau das neue Image des bisherigen mittelständischen Mineralölkonzerns als breit aufgestelltes modernes Energie-Unternehmen. Gestalterisch nimmt der Neubau wesentliche Elemente des als Denkmal behandelten Altbaus aus den 50er Jahren auf: Bezugnahme des Hauptbaukörpers in der Höhe, Aufnahme der rückseitigen Flucht, strenges Fassadenraster mit Pfeilergliederung, großflächige Befensterung. Gleichzeitig werden diese Themen aber variiert und neu interpretiert, z.B. in der Verwendung des Fassadenmaterials (Bauhaus- Travertin), so dass ein Gebäude von eigenständigem Charakter entsteht, das in engem Dialog mit dem Altbau steht. Der Altbau ist über einen gläsernen Verbindungsbau angedockt, in dem etagenweise stählerne Brücken die Verbindung herstellen.
Mit dem Neubau sollte auch der Altbau barrierefrei erschlossen werden: eine repräsentative hohe Eingangshalle führt stufenlos in das Gebäude. Von hier aus sind alle Erschließungselemente gut sichtbar: Aufzug und das großzügige Treppenhaus, das vom Oberlicht im Dachgeschoss das Tageslicht bis ins Foyer des Untergeschosses fließen lässt. Ein maximal offenes Erscheinungsbild ist in allen Etagen entwurfsbestimmend gewesen: an die offene Treppenskulptur lagern sich beidseitig die Erschließungsflure, an denen die flexibel einteilbaren Bürozonen liegen, die mit  transparenten Glaswänden abgetrennt sind. In der Mitte jeder Etage liegt ein zentraler Kommunikationsbereich. Neben Großräumen (1.OG) ermöglicht die Struktur (im Raster von 1,35) auch verschieden große Einzelbüros bzw. Kombibüros. Die haustechnische Versorgung der Bürozone (Zuluft, Elektro, IT) erfolgt über einen bodenbündigen Kanal parallel zur Fassade.
Das Gebäude wird ist im September 2017 fertiggestellt worden. Die Sanierung des Altbaus erfolgt nun unmittelbar anschließend an den Umzug der Mitarbeiter in den Neubau.

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